Fugensand

Eine Verfugung mit Fugensand ist eine preiswerte Alternative gegenüber teureren Mörtelfugen. Auch hier gibt es unkrauthemmende Sande die mit Hilfe ihrer Beschaffenheit (meist einem hohen ph-Wert ), Verhältnisse in den Fugen herstellen, unter denen Unkraut nur schwer heranwachsen kann. Nachteil an diesem Füllmaterial ist beispielsweise die Flüchtigkeit, die sich gerade bei abschüssigen Flächen und Regen zeigt, oft wird der Sand hier in laufe der Zeit regelrecht ausgespült – ein nachfugen mit Sand ist daher öfter mal erforderlich.

Bruchsand oder Brechsand und Quetschsand

Bruchsand und Quetschsand sind Nebenprodukte beim herausbrechen größerer Steine aus dem Fels. Ihre Form ist somit im Gegensatz zu Sand oder Kies nicht natürlich, sondern durch den Abbauprozess entstanden. Je nach Korngröße spricht man von Bruchsand, Splitt oder Schotter. Bruch oder Brechsand wurde bereits ursprünglich im Pflasterbau eingesetzt und ist eine günstige Variante um den verlegten Bodenbelag zu verfestigen.

Basaltmehl, Granitmehl, Granitsand

Bei den Sanden fällt unsere Wahl auf das Basaltmehl. Der größte Vorteil zeigt sich bei Regen, da sich das Steinmehl in diesem Fall eher stark verdichtet anstatt ausgespült zu werden. Preislich liegt das Basaltmehl nur gering über dem üblichen Buch- bzw. Brechsand. Da auch die Verarbeitung sich nicht stark von der Quetsch-, Bech- oder Brechsand-Verarbeitung unterscheidet, bleibt hier der Preis günstig.