fliesen verfugen

Fliesen verfugen

Fliesen verfugen wie ein Profi – so erhalten Sie perfekte Ergebnisse

Immer mehr talentierte Heimwerker wagen sich aus Freude an dieser Arbeit an das Verlegen von Fliesen. Nicht immer der finanzielle Aspekt der Grund dafür. Für viele ist es das Erfolgserlebnis, etwas mit eigenen Händen zu schaffen. Damit Sie auch nach der Fertigstellung Ihres Fliesen-Projektes stolz das Ergebnis betrachten können, erhalten Sie in diesem Ratgeber wertvolle Tipps, worauf Sie beim Fliesen verfugen, aber auch bereits beim Verlegen, achten müssen.

Vor dem Fliesen verfugen: Auf die richtige Fugenbreite achten

Die Fugenbreite legen Sie bereits beim Verlegen der Fliesen fest. Berücksichtigen Sie hier die Angaben der DIN 18157. Diese empfiehlt, die Fugenbreite abhängig von der Seitenlänge der Fliese festzulegen. Unabhängig davon, ob Sie Steingut oder Feinsteinzeug verwenden.

  • bis 150 mm Seitenlänge: ungefähr 2 Millimeter
  • ab 150 mm Seitenlänge und länger: zwischen 2 und 8 Millimeter
  • alternativ Angaben des Herstellers zur Fugenbreite berücksichtigen

Verlegen Sie Fliesen keinesfalls Fliesenkante an Fliesenkante (Knirschverlegung). Denn diese Verlegeart birgt ein sehr hohes Risiko der Beschädigung der Fliesen. Diese Verlegeform sollte ausschließlich mit geeigneten Fliesen vom Fachmann durchgeführt werden. Ein weiterer Grund, warum eine Fuge so wichtig ist, ist die Fertigungstoleranz der Fliesen, die über die Fuge ausgeglichen wird.

Fugenbreite bei Mosaikfliesen

Vor allem bei großflächigen Fliesen sollten Sie die Raumwirkung der Fuge berücksichtigen, die sich auf die Gesamtoptik der verlegten Boden- oder Wandfliese auswirkt. Vor allem zu breite Fugen erzeugen ein unharmonisches Bild.

Empfehlungen zur Fugenbreite von Experten:

  • Mosaikfliesen 2 mm
  • Standardfliesen 5 – 10 mm
  • große Fliesen mit mehr als einem Meter Kantenlänge 2 cm
  • Natursteinfliesen 2 – 4 mm

Das richtige Material zum Fliesen verfugen

Nicht jeder Fugenmörtel eignet sich für jede Fliese. So sind beispielsweise die Oberflächen von Cotto-Fliesen besonders empfindlich. Verwenden Sie hier zu grobkörnigen Fugenmörtel, kann dieser die Oberfläche durch Kratzer beschädigen. Für empfindliche Oberflächen sind besonders feine Mörtel ohne schleifende Bestandteile das richtige Material.

Fliesen aus Naturstein weisen oft eine empfindliche Oberfläche auf und sind wesentlich saugfähiger als beispielsweise keramische Fliesen, deren Poren sich durch den hohen Druck und den Brennvorgang fest verschließen. Daher ist es nicht ratsam, für Natursteinfliesen einen herkömmlichen Fliesenmörtel für keramische Fliesen zu verwenden. Glasfliesen verfugen Sie mit einem besonders feinen Fugenmörtel.

Neben diesen individuellen Eigenschaften der verschiedenen Fliesenarten muss auch die Fugenbreite berücksichtigt werden. Denn nicht jeder Fugenmörtel ist für die gewählte Breite der Fliesenfuge geeignet. Um Fliesen zu verfugen, die auf einem Untergrund mit Fußbodenheizung verlegt sind, ist ein elastischer Fugenmörtel, der speziell für solche Untergründe entwickelt wurde, das Produkt der ersten Wahl. Dies gilt ebenfalls für Fliesen, die auf Gipfsfaser oder Spanplatten verlegt und flexibel geklebt werden.

Nutzen Sie unbedingt die Beratungsangebote in den Fachmärkten, in denen Sie das zum Fliesen verfugen benötigte Material kaufen. Die Experten unterstützen Sie mit ihrem Fachwissen bei der Auswahl des richtigen Materials. Denn die ideal geeigneten Produkte bilden die Grundlage für die erfolgreiche Realisierung Ihres Heimwerker-Projektes.

Wichtig!
Flexibel verklebte Fliesen werden immer flexibel verfugt!

Welche Fugenmörtel gibt es?

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es sechs unterschiedliche Grundtypen für die verschiedensten Mörtel, die folgendermaßen klassifiziert werden.

Zementfugen

Dieser Mörtel ist sehr einfach zusammengesetzt und besteht nur aus fein aufbereitetem Zement, Füllmitteln sowie Farbpigmenten. Es ist ein sehr preisgünstiges Material, das für unterschiedliche Fugenbreiten verfügbar ist und sich für alle robusten Fliesenoberflächen eignet.

Hochfeste Zementfugen

Dieser spezielle Mörtel wird mit dem Verfahren der Mikrozementtechnologie produziert. Es handelt sich um ein sehr feines Fugenmaterial mit sehr hoher Dichte, ähnlich der Epoxidharzfuge. Durch den hohen Feinheitsgrad eignet sich dieser Fugenmörtel für alle empfindlichen Oberflächen.

Kunststoffvergütete Zementfugen

Für dieses Produkt wird die Zusammensetzung der Zementfuge mit Kunststoff ergänzt. Wobei hier abhängig vom gewünschten Einsatzbereich sehr feiner oder feiner Zement verarbeitet wird. Durch den Kunststoff erhält der Fugenmörtel die in verschiedenen Anwendungsbereichen gewünschte Flexibilität. Zusätzlich erhöht sich die Flankenhaftung der Fiesen.

Die kunststoffvergütetet Zementfuge ist ideal für Bodenfliesen auf Fußbodenheizung, für “arbeitende” Untergründe wie Trockenbauwände, für flexibel verklebte Fliesen oder Fliesen aus Kunststein und Feinsteinzeug, die so gut wie kein Wasser aufnehmen. Besonders hochwertige Fugenmörtel dieses Typs verhindern zuverlässig das Eindringen von Wasser.

Schnellfugen

Schnellfugen kommen vor allem im gewerblichen Bereich wie in Einkaufszentren oder Geschäftslokalen zum Einsatz, wenn die Fläche möglichst schnell wieder begehbar sein soll. Der Fugenmörtel bindet bei normaler Raumtemperatur innerhalb kürzester Zeit ab und ist bereits wenige Stunden nach dem Fliesen verfugen normal belastbar.

Epoxidharzfugen

Diese speziellen Fugenmörtel basieren auf lösungsmittelfreien und zweikomponentigen Epoxidharzen. Füllmittel und Farbpigmente ergänzen die Rezeptur. Zu den bevorzugten Anwendungsbereichen zählen vor allem problematische Untergründe in stark wasserbelasteten Bereichen wie Böden von Großküchen, Verfliesungen in Schwimmbädern oder in Duschen. Im Privatbereich bietet sich die Epoxidharzfuge zum Verfugen von Mosaik an. Sie ermöglicht das Verkleben und Verfugen des Mosaiks.

Dispersionsfugen

Hier handelt es sich um eine auf Dispersionsbasis entwickelte einkomponentige Polymerfuge. Sie ist hoch strapazierfähig und besonders schmutzabweisend. Im Vergleich zu Zementfugen bleiben Dispersionsfugen dauerhaft farbstabil und lassen sich mühelos nur mit Wasser wieder reinigen. Durch den Zusatz von Elastifizierern passen Sie die Elastizität des Fugenmörtels an Ihre individuellen Anforderungen an, wodurch weniger Dehnungsfugen erforderlich sind.

Wichtig: Waschen Sie kunststoffvergüteten Fugenmörtel so schnell wie möglich von den Fliesen ab. Hartnäckige Reste von Mörtel für Epoxidharzfugen entfernen Sie mit dem Stone-Finish Epoxidharz Entferner Pur.

Die richtige Fugenfarbe für Ihre Fliesen

Mit der Auswahl der Fugenfarbe erzeugen Sie beim Fliesen verfugen ein harmonisches Erscheinungsbild. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, durch die gezielte Farbauswahl mehr oder weniger starke Kontraste zu setzen. Wofür Sie sich entscheiden, ist eine Frage des individuellen Geschmacks. Verfugen Sie eher schlichte Fliesen mit einer Kontrastfarbe, die sich auch an der gegenüberliegenden Wand im Raum befindet, kann dies genauso harmonisch wirken, wie die im Ton auf die Fliese abgestimmte Fugenfarbe. Sind Sie unsicher, sollten Sie sich für eine im Ton zur Fliese passende Farbe entscheiden.

Ein wichtiger Aspekt ist die Wirkung der Fliese, die Sie bewusst ausgewählt haben. Als Beispiel dienen dekorative Fliesen wie die aktuell modernen Patchworkfliesen oder Fliesen aus Naturstein. Hier stand bei Ihrer Entscheidung mit Sicherheit der dekorative Effekt des Patchworks oder die natürlich-schöne Oberfläche des Natursteins im Vordergrund. Verfugen Sie diese Fliesen mit einer Fugenfarbe, die im Kontrast zur Fliese steht, verliert die Fliese selbst Ihre Wirkung.

Im Idealfall lassen Sie sich bei der Auswahl der richtigen Farbe zum Fliesen verfugen von einem Experten im Fachgeschäft beraten.

Schritt für Schritt-Anleitung für richtiges Verfugen

Nach dem Kauf des passenden Fugenmörtels in der richtigen Farbe geht es nun ans Fliesen verfugen. Nachfolgend erfahren Sie, worauf Sie von der Vorbereitung bis zum letzten Arbeitsschritt achten sollten und welche Werkzeuge und Hilfsmittel erforderlich sind.

Diese Werkzeuge und Materialien benötigen Sie zum Fliesen verfugen

  • auf Fliesen abgestimmter Fugenmörtel in individueller Farbe
  • Wasser
  • eventuell Haftgrund, Pinsel und Abklebeband
  • Silikon für Dehnungsfugen
  • eventuell Silikonreiniger
  • Mörteleimer
  • Bohrmaschine mit Quirl
  • Fugenkratzer
  • Fliesenreiniger bei Neuverfugung bestehender Verfliesung
  • Fugenbrett (Wandfliesen) oder Gummiwischer (Bodenfliesen)
  • Fliesenschwamm (Schwammbrett)
  • großer feinporiger Schwamm zum Modellieren
  • Mörtelkelle
fliesen selbst verfugen

Sofern Sie Fliesen verfugen, die bereits seit längerer Zeit an der Wand oder am Boden verlegt sind, reinigen Sie die Fliesen gründlich und entfernen anschließend die alte Fuge gründlich mit dem Fugenkratzer. Achten Sie darauf, dass keine losen Rückstände in der Fuge verbleiben, da sich diese auf die Haltbarkeit der neuen Fuge negativ auswirken können. Ist dies erledigt, kann es mit dem Verfugen losgehen.

Beim Fliesen verfugen am Boden kleben Sie die Ränder entlang der Fliesen sorgfältig mit Kreppband ab.

DIY – Fliesen verfugen in einzelnen Schritten

Schritt 1Fugen reinigen bei neu verlegen Fliesen
Reinigen Sie die Fugen gründlich mit dem Fugenkratzer und entfernen Sie dabei alle Reste des Fliesenklebers.

Fliesenmörtel bearbeiten beim Fliesenverfugen
Mörtel und Kelle

Schritt 2 – Haftgrund auftragen – nur bei planer Verfugung
Möchten Sie eine glatte Fläche ohne die typischen abfallenden Seitenkanten im Fugenbereich haben, benötigen Sie einen Haftgrund. Dieser wird auf die Seitenkanten der Fliesen mit einem Pinsel aufgetragen. Kleben Sie vorher die Ränder der Fliesen sorgfältig ab. So vermeiden Sie schwer entfernbare Mörtelrückstände auf der Fliesenoberfläche.

Schritt 3 – Fugenmörtel anrühren
Halten Sie sich beim Anrühren des Fugenmörtels genau an die Herstellerangaben und bereiten Sie nur die Menge zu, die Sie in der angegebenen Zeit verarbeiten können. Dafür nutzen Sie die Bohrmaschine und den Quirl.

Wichtig: Mörtel für Wandfliesen und Bodenfliesen unterscheidet sich in der Konsistenz.

Schritt 4 – Fliesen verfugen
Nun ist es soweit und Sie können den Fliesenmörtel auftragen. Verwenden Sie dafür bei Wandfliesen das Fugenbrett, auf das Sie mit der Kelle ein größere Menge Mörtel geben. Führen Sie das Fugenbrett immer diagonal zur Fuge und füllen Sie die Fuge vollständig mit dem Fugenmörtel. Würden Sie parallel zur Fuge arbeiten, wird der Mörtel wieder heraus gedrückt.

Beim Fliesen verfugen am Boden verwenden Sie für das Verteilen des Fugenmörtels einen Gummiwischer. Damit verteilen Sie den Mörtel langsam und ohne Druck auf der Fläche, sodass er eigenständig in die Fugen rinnt. Anschließen ziehen Sie in einem zweiten Arbeitsschritt den überflüssigen Fugenmörtel ab.

Schritt 5 – Fugen modellieren

Nachdem alle Fugen vollständig mit dem Mörtel gefüllt sind, warten Sie bis die frische Fuge nicht mehr glänzt. Dann streichen Sie die Fugen mit einem feuchten Schwamm kurz ab und feuchten die Oberfläche leicht an. Anschließend wringen Sie den Schwamm gut aus und bewegen den Schwamm leichtem Druck und kreisenden Bewegungen über die frisch verfugte Fläche. So entfernen Sie überschüssigen Fugenmörtel aus den Fugen und verleihen ihnen die perfekte Form.

Schritt 6 – Oberfläche nachwaschen

Im Anschluss an das Fliesen verfugen folgt das gründliche Nachwaschen der Fliesenfläche. Lassen Sie die Fugen so weit antrocknen, bis sich der Fugenmörtel nicht mehr aus der Fuge auswaschen lässt. Wischen Sie als Test mit einem feuchten Schwamm mit leichtem Druck über die Fuge. Zeigen sich Mörtelrückstände, warten Sie noch ungefähr 15 Minuten. Sobald die Fuge oberflächlich getrocknet ist, waschen Sie die Fliesenfläche mit dem nassen Schwammbrett nach, um die Mörtelschleier von den Fliesen zu entfernen. Auch hier bewegen Sie das Schwammbrett diagonal zu den Fugen. Bis zur Endreinigung muss der Fugenmörtel 24 Stunden austrocknen.

Schritt 7 – Silikonieren der Dehnungsfugen

Nun werden die beim Fliesen verfugen ausgesparten Dehnungsfugen mit Silikon aufgefüllt. Kleben Sie an den entsprechenden Stellen die Ränder der Fliesen gründlich ab und bereiten Sie eine Lösung aus Wasser und Spülmittel sowie die erforderlichen Werkzeuge vor. Im Idealfall verarbeiten Sie hochwertiges Silikon mit schimmelabtötenden Zusatzmitteln. Vor allem in Feuchtbereichen ist dies unerlässlich.

Nachdem Sie die perfekte Silikonfuge gelegt haben, entfernen Sie mögliche “Patzer” mit einem Silikonentferner wie den Stone-Finish Silikonentferner Pur.

Häufige Fehler beim Verfugen von Fliesen

Vor allem das erste Mal Fliesen verfugen verleitet dazu, Fehler zu machen, die später einfach nur ärgerlich sind und vor allem wertvolle Zeit und oft auch Geld kosten. Vermeiden Sie durch eine umfassende Beratung beim Produktkauf, ausreichend Zeit bei den Vorbereitungen und Genauigkeit bei der Arbeit und Einhaltung der Vorgaben ärgerliche Fehler.

  • vor dem Fliesen verfugen sollte der Fliesenkleber nach dem Fliesen verlegen 24 bis 48 Stunden aushärten
  • Farbauswahl des Fugenmörtels gut überlegen, lieber weniger wagemutig als zu übermütig auf starke Kontraste setzen
  • für Fliesen und Untergrund geeigneten Fugenmörtel auswählen, um Schäden an der Fliese oder ein Ausbrechen der Fuge zu verhindern
  • Fugenmörtel immer diagonal zur Fuge mit Fugenbrett auftragen
  • achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt zum Nachwaschen – nicht zu früh, nicht zu spät
  • frisch verfugte Bodenfliesen nicht zu früh belasten
  • Bodenfliesen erst nach einigen Tagen mit Schrubber oder Aufnehmer reinigen, da sich sonst der Fugenmörtel auswäscht

Fliesen verfugen ist unkompliziert

Wie Sie in unserem Ratgeber lesen konnten, ist Fliesen verfugen ziemlich unkompliziert, sofern Sie sich an den Tipps und vor allem den Angaben des Herstellers der Fugenmörtel orientieren. Verwenden Sie nur für die Fliese und den Untergrund geeignete Fliesenmörtel und beachten Sie die Faustregel “flexibel verklebte Fliesen nur mit flexiblem Mörtel verfugen”. Mit qualitativ hochwertigen Produkten und Werkzeugen gelingt Ihr Projekt. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall gutes Gelingen beim Fliesen verfugen.

Tipp: Wenn Sie hochwertige Produkte für die Pflege und Reinigung Ihrer Fliesen nach dem Verfugen suchen, finden Sie diese im SteinRein Onlineshop. Nutzen Sie dort den praktischen Produktberater und schon präsentieren wir Ihnen genau das Produkt, das Ihre Anforderungen erfüllt.

Häufig gestellte Fragen:

Wozu brauchen Fliesen eigentlich Fugen?

Fugen verhindern Beschädigungen an den Fliesenkanten und ermöglichen den Ausgleich der bei der Fliesenproduktion normalen Fertigungstoleranz.

Welchen Fugenmörtel verwenden?

Die Auswahl des Fugenmörtels hängt von der verlegten Fliese ab. Bei einfachen glasierten Fliesen, die auf stabilem Untergrund verklebt sind, eignet sich eine normale Zementfuge. Für Bodenfliesen auf Fußbodenheizung benötigen Sie flexible Mörtel mit Kunststoffzusätzen.

Wann kann ich nach dem Verlegen der Fliesen den Boden belasten, verfugen oder imprägnieren?

Fliesen verfugen sollten Sie frühestens 24 bis 48 Stunden nach dem Verlegen. Denn diese Zeit benötigt der Fliesenkleber zum Aushärten. Nach dem Fliesen verfugen ist der Boden bereits wenige Stunden später begehbar. Die Imprägnierung tragen Sie im Idealfall mehrere Tage später auf, da vorher die Fliesen gründlich gereinigt werden müssen.

Wie und wann reinige ich die Fliesen nach dem Verfugen?

Die erste Reinigung durch Nachwaschen erfolgt bereits innerhalb kurzer Zeit nach dem Fliesen verfugen. Eine gründliche Reinigung, bei der die letzten Reste durch intensive Reinigung entfernt werden, sollte nach drei bis vier Tagen durchgeführt werden.

Muss ich Fliesen immer verfugen oder kann ich sie auch Stoß-auf-Stoß (knirsch) verlegen?

Beim knirschend verlegen besteht die große Gefahr, dass die Kanten der Fliesen beschädigt werden. Fertigungstoleranzen können nicht ausgeglichen werden, wodurch das Fliesenbild unharmonisch wirken kann. Wenn diese Verlegart gewünscht ist, sollten Sie damit einen Spezialisten beauftragen.

Wie wählt man die Fugen für die neuen Fliesen?

Die Auswahl der Fugenfarbe ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Harmonisch Ton-in-Ton-Verfugungen sind genauso modern, wie Fugenfarben, die einen spannenden Kontrast bilden. Dies gilt bis zu einem gewissen Grad auch für die Fugenbreite. Lassen Sie sich von einem Experten beratend unterstützen.

Häufigsten Fehler beim Verfugen von Fliesen.

Zu den häufigsten Fehlern beim Fliesen verlegen gehört die Auswahl des falschen Fugenmörtels und die Ungeduld nach dem Verfugen, indem zu früh gründlich gereinigt wird.


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