Moos auf dem Dach

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Wenn das eigene Haus langsam Hexenhäuschen-Optik bekommt, weil das Dach immer mehr von Moos überwuchert wird, findet das selten die Begeisterung der Hausbesitzer. Eine solche „Patina“ steht vielleicht einem historischen Gebäude, in unserer blitzsauberen und ordentlichen Einfamilienhaus-Welt sieht Moos auf dem Dach eher nur ungepflegt aus. Dazu kommt, dass es durchaus auch in technischer Hinsicht bedenklich ist, so viel Moos auf Dach und Fassade zu belassen. Um eine Moosentfernung vom Dach kommt man in vielen Fällen einfach nicht herum. In unserem Ratgeber informieren wir ausführlich darüber, wie überhaupt Moos aufs Dach kommt, warum es entfernt werden sollte und wie das am besten gemacht wird.

Wie kommt es überhaupt zu Moosbildung auf dem Dach?

Grünbildung auf Dächern ist ein natürlicher Vorgang – und dabei ein überaus komplexer biologischer Prozess. Er wird dabei durch eine Vielzahl von verschiedenen Faktoren und Umweltbedingungen begünstigt.

Moose sind Überlebenskünstler und sogenannte „Pionier-Pflanzen„: Sie können sich an den unmöglichsten Stellen halten und dort wachsen und gedeihen. Dabei sind sie äußerst genügsam – sie brauchen lediglich Wasser und Sonnenlicht, die kleine Menge an Nährstoffen, die sie benötigen beziehen sie aus den Oberflächen, die sie besiedeln oder aus der Luft. Für Moose ist das eine evolutionäre Überlebensstrategie – sie besiedeln Nischen, in denen andere Pflanzenarten nicht mehr gedeihen können und sichern sich so ihr Überleben und den Fortbestand ihrer Art.

Bevor Moos auf dem Dach siedeln kann, müssen aber zunächst andere Pflanzen dort siedeln. Am Anfang des Geschehens bei der Moosbildung auf dem Dach steht zunächst ein Biofilm aus lebenden Organismen (oft Flechten, die keine Pflanzen sondern eine Symbiose aus Pilzen und Bakterien sind), als nächstes kommen die Algen. Algenbeläge auf dem Dach sind meist die biologische Grundlage, auf dem Moos auf Dach- und anderen Flächen siedeln kann.

Ob es zu einem Moosbefall auf dem Dach kommt, darüber entscheiden überwiegend Standortfaktoren. Moose lieben schattige und feuchte Umgebungen, auf der meist kühleren Nordseite von Dächern ist der Befall deshalb meist häufiger und auch stärker als an der warmen Südseite, auf der auch Feuchtigkeit meist schneller abtrocknet. Daneben spielen aber auch einige andere Faktoren eine Rolle:

  • der Standort allgemein und die Lage des Hauses im Gelände
  • die Nähe von Gewässern oder Feuchtbiotopen
  • landwirtschaftlich genutzte Flächen in der Nähe (gedüngte Äcker)
  • umfassender Grünbewuchs in der Nähe (Bäume, Sträucher)

Jede Art von aufgewirbeltem Grün (z. B. beim Rasenmähen am Haus, Grünschnitt) begünstigt dabei die Bildung von Moos auf dem Dach. Im Wesentlichen vermehren sich Moose allerdings über Sporen, die vom Wind über enorm weite Strecken getragen werden können, von Baum zu Baum und letztendlich auch auf Dächer und Fassaden gelangen können.

Wie hoch der Befall ausfällt, entscheidet auch immer der Untergrund: je grobporiger und rauer oder gar poröser Dachziegel oder Dachpfannen sind, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für Moos, sich auf den Ziegeln festzuhalten. Dafür reichen oft schon kleinste Spalten und Unebenheiten – etwa Mörtelreste auf dem Dach, Absprengungen bei Dachpfannen oder Zwischenräume zwischen den Dachziegeln. Bei Beton-Dachpfannen ist der Befall meist stärker, da ihre Oberfläche rauer als bei Tondachziegeln (glasierte sind besonders glatt) oder Schieferdächern ist, letzten Endes werden aber sogar überaus glatte Glasflächen irgendwann einmal von Moos besiedelt. Selbst bei Glasdächern ist Moos auf dem Dach also möglich.

Je mehr die Luftverschmutzung abnimmt, desto häufiger werden wir in Zukunft Grünbildung auf unseren Dächern sehen und desto wichtiger wird das Thema Vermoosung und Entmoosung vom Dach werden. Nur bei saurem Regen und stark verschmutzter Luft in den Städten bleibt die Notwendigkeit der Moosreinigung am Dach weiterhin gering.

Warum Moos vom Dach entfernen?

Moos und Algen auf dem Dach sind bei Hartbedachungen an sich nicht problematisch und ein völlig natürlicher Vorgang. Wie bei allen biologischen Prozessen bringt der Grünbewuchs aber auch Nachteile für unsere Dächer mit sich – als Hausbesitzer sollte man daher durchaus über die Dachentmoosung nachdenken.

Das größte Problem dabei ist, dass Moose Wasser speichern. Bei vorhandenem Moos auf dem Dach und massiver Grünbildung hat man praktisch permanent einen gefüllten Schwamm auf der Dachfläche liegen. Diese ständige Durchfeuchtung ist für das Dach natürlich eine Belastung: die gespeicherte Feuchtigkeit kann langfristig unter die Dacheindeckung eindringen, die vorhandene Wärmedämmung dauerhaft durchfeuchten und wirkungslos machen oder sogar auf die hölzernen Teile des Dachstuhls übergehen, die dann langsam verrotten und nicht mehr tragfähig sind.

Ein weiteres Problem bei großen Mengen von Moos auf dem Dach ist das langsamere Abfließen von Regenwasser über die Dachfläche (sogenannte „Staunässe“). Auf diese Weise kann das nur sehr langsam fließende Wasser langsam unter die Dachhaut eindringen und dort Feuchteschäden aber auch Fäulnisschäden (Moos kann auch zersetzend sein) verursachen.

Das Risiko ist bei Dächern mit geringerer Dachneigung und bei Dächern mit mangelnder Hinterlüftung noch deutlich größer. Beides, geringe Dachneigungen und mangelnde Hinterlüftung stellen dabei gleichzeitig auch einen begünstigenden Faktor für Moos auf dem Dach dar, wodurch oft ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird und man mit der Moosentfernung vom Dach überhaupt nicht mehr hinterherkommt.

Ein oft weniger beachtetes Risiko ist das Gefrieren des von den Moosen gespeicherten Wassers in der kälteren Jahreszeit. Gefrierendes Wasser, vor allem in schon vorhandenen Rissen oder Überlappungen zwischen den Dachpfannen, in die moos hineinwächst, dehnt sich aus, auf diese Weise können kleine Risse sehr schnell immer weiter aufgesprengt werden. Am Ende kommt es dann zu massiven Schäden an den einzelnen Dachpfannen, die bis hin zu massiven Undichtigkeiten am Dach reichen. Durch ein beschädigtes Dach kann es dann langfristig zu massiven Feuchteschäden am gesamten Gebäude kommen.

Löst sich abgestorbenes Moos auf dem Dach und wird in die Regenrinne geschwemmt, kann das die Dachentwässerung verstopfen. Die Dachrinne kann dann (unbemerkt) überlaufen und die gesamte Fassade wird durch das herunterlaufende Wasser stark durchnässt – mit den entsprechenden Schäden, die dann zu erwarten sind. Es gibt also durchaus gute Gründe, Moos vom Dach zu entfernen.

Wie kann ich Moos vom Dach entfernen?

Moos auf dem Dach zu entfernen ist zunächst einmal gar nicht so einfach: viele „gängige“ Methoden können sehr nachteilig wirken und schwere Schäden an der Dacheindeckung verursachen. Wirklich schonend wirkt nur die mikrobielle und eine mechanische Entfernung vom Dach – bei entsprechend umsichtigem Vorgehen.

Moos vom Dach entfernen
Moos vom Dach entfernen

Ein paar Worte zum Hochdruckreiniger

Der so häufig eingesetzte Hochdruckreiniger um Dachmoos zu entfernen ist ein sehr gefährliches Werkzeug für diese Aufgabe. Das erste Problem stellt sich dabei bereits durch den hohen Wasserdruck: Er kann Wasser mit hohem Druck unter die Dachhaut bringen, was zu nachfolgenden Feuchteschäden führt. Gleichzeitig werden auch Schmutzteilchen mit hohem Druck unter die Dacheindeckung und in die Überlappungen zwischen den Dachpfannen gepresst, was ebenfalls sehr nachteilig für die Dacheindeckung wirken kann, da der Schmutz dort dann meist verbleibt.

Zudem führt der Einsatz von Hochdruckreinigern bei allen mineralischen Bedachungen zu einer Aufrauung der Oberfläche und eventuell auch zu Mikroschäden (in denen sich dann wiederum neues Moos auf dem Dach ansiedeln kann).

Zu alledem kommt, dass der Hochdruckreiniger bei der Moosentfernung vom Dach gar nicht besonders effizient ist und größerer Grünbildungen gar nicht wirksam entfernen kann. Viele Nachteile und Risiken bei sehr geringer Wirkung für die Entmoosung vom Dach also.

Bei sachgemäßem Einsatz von Warmwasser-Hochdruckreinigern in Verbindung mit anderen Reinigungsmitteln kann man die Wirkung allerdings steigern.

Mechanische Entfernung

Auf mechanischem Weg – mit einer groben Bürste oder auch einer speziellen Spachtel – kann man dickere und hartnäckige Moosbeläge meist gut entfernen. Das kostet allerdings sehr viel Aufwand und ist äußerst anstrengend.

Schäden kann man auch hier verursachen, wenn man nicht aufpasst, allerdings ist das Risiko deutlich geringer. Das entfernte Moos auf dem Dach darf dann allerdings nicht in die Dachrinne gelangen – man muss tunlichst dafür sorgen, einen anderen Entsorgungsweg zu finden. Das kann bei großen Dächern mit viel Moos auf dem Dach durchaus kompliziert werden.

Chemische Entfernung

Biozide stehen in dem Ruf, einfach alles kaputt zu machen, was so auf dem Dach lebt. In vielen Fällen funktioniert das tatsächlich recht gut: der Algen- und Moosentferner wird mit einem Drucksprüher auf die Fläche aufgebracht, nach einiger Zeit (das können durchaus Wochen sein) ist das Moos abgestorben und wird vom Regen abgewaschen.

Das Risiko, dass das abgestorbene Moos auf dem Dach danach in die Regenrinne gespült wird und später Dachrinne und Fallrohr verstopft, besteht aber auch hier. Dazu kommt, dass viele chemische Mittel nicht gerade umweltfreundlich sind und über das Fallrohr direkt ins Abwasser gelangen – wo danach die Kläranlagen mit seiner Entfernung zu kämpfen haben. Biozide schädigen außerdem Vögel und Insekten oft massiv, die eigentlich vor hatten, sich am Moos gütlich zu tun.

Sachgemäß angewendete Mittel (vom Fachmann) richten dabei nur verhältnismäßig kleinen Schaden an – für den richtigen Einsatz sind aber das geeignete Werkzeug (professioneller Drucksprüher) und ein gerüttelt Maß an Fachkenntnis und Erfahrung nötig.

Kupfer

In Verbindung mit Wasser bildet Kupfer stark giftige Kupfersalze, die auch Moos nicht verträgt. Aus diesem Grund werden oft Moosentferner auf Kupfersulfat-Basis eingesetzt. Das ist nicht ganz unproblematisch: nicht nur wegen der giftigen Kupfersalze, die nach der Anwendung ins Abwasser gelangen, sondern auch für verzinkte Dachrinnen und Dachbauteile. Kupfer reagiert mit Zink und führt beim Kontakt sehr schnell zu Lochfraß bei allen verzinkten Teilen – was wirklich niemand haben will.

Kupfer in seiner metallischen Form anzuwenden ist alternativ auch möglich. Dafür werden auf dem Hausdach entweder Kupferelemente fest eingebaut oder Kupferbänder aufgebracht. In Verbindung mit Regenwasser entstehen dann giftige Kupfersalze, die für eine ständige Moosentfernung vom Dach sorgen sollen. Der Haken dabei ist, dass die für die Moosreinigung vom Dach zuständigen Kupfersalze so stark verdünnt sind, dass sie kaum mehr wirksam sind. Experten gehen von einer Wirksamkeit über höchstens zehn Dachziegel-Reihen hinweg aus, höchstwahrscheinlich in den meisten Fälen sogar weniger. Gegen dicke Beläge aus Moos auf dem Dach wirken solche Kupferteile dann ohnehin nicht.

Mikrobielle Entfernung

Eine schonende, biologische Methode zur Moosreinigung vom Dach ist die mikrobielle Moosentfernung. Dabei werden Mikroorganismen auf dem Dach ausgebracht, die sich von Moos ernähren. Ist der gesamte vorhandene Bewuchs vertilgt, stirbt die Population aus Nahrungsmangel ab.

Es werden bei dieser Methode weder Schadstoffe frei noch technische Schäden an der Dacheindeckung angerichtet. Bis eine größere (sichtbare) Menge an Moos vom Dach vertilgt ist, kann das allerdings Wochen oder sogar Monate dauern. Dafür ist das Ergebnis dann relativ nachhaltig.

Die Methode wird nur von einigen wenigen Unternehmen angeboten und ist nicht in allen Fällen hundertprozentig wirksam. Meist zeigen sich langfristig allerdings gute Ergebnisse. Die Kosten liegen häufig ebenfalls niedriger als für andere Methoden der Moosentfernung vom Dach.

Bauliche Methoden

Der Einbau von Lüftungselementen an First und Traufe, das Vermindern von bestehenden Verschattungen auf dem Dach und die Verbesserung von Hinterlüftungen können baulich ins Auge gefasst werden, um Moos auf dem Dach zukünftig deutlich zu vermindern.

Moos vom Dach selber entfernen oder den Fachmann beauftragen?

Moose, Flechten und Algen auf dem Dach
Moose, Flechten und Algen auf dem Dach

Das bisher gesagte zeigt bereits, dass man mit einer unsachgemäßen Moosentfernung vom Dach unter Umständen viel Schaden anrichten kann. Daneben gibt es noch einige weitere Argumente, die für den Einsatz des Fachmanns sprechen.

Grundsätzlich sollten Dachflächen beim Flachdach jährlich, beim Steildach immerhin in regelmäßigen Abständen vom Fachmann inspiziert werden. Eine Moosreinigung vom Dach bietet den Vorteil, dass die Dachfläche direkt vom Fachmann sorgsam inspiziert wird und dass eventuell beschädigte Dachziegel gleich ausgetauscht werden. Das verschafft zusätzlich Sicherheit – in den meisten Fällen werden Steildächer nämlich sonst nur höchst selten fachgerecht inspiziert, weil jeder die Kosten scheut. Besonders nach den Belastungen von Herbst und Winter wäre das aber bei allen Dächern empfehlenswert.

Wird mit dem Hochdruckreiniger oder mit groben oder rotierenden Bürsten gearbeitet, wird bei Hartbedachungen die Oberfläche der Dacheindeckung aufgeraut. Damit das nicht nachfolgend zu noch viel mehr Moos auf dem Dach führt, ist eine Versiegelung nach der Moosentfernung vom Dach dringend ratsam. Die kann allerdings nur der Fachmann durchführen. Dieser Schutz gegen Wiedervermoosung entgeht einem, wenn man selbst am Dach arbeitet.

Fachleute gehen bei der Moosentfernung meist auch professioneller vor: Sie wissen genau, wo sie besonders sorgfältig reinigen müssen (in Kehlen, hinter dem Kamin, hinter Fenstern), sie können eventuell vorhandene Solaranlagen auf dem Dach richtig pflegen – und sie wissen genau, welche Reinigungsmittel und -methoden sie wo einsetzen müssen.

Als Laie hat man weder die Ausrüstung noch die Fachkenntnis dazu. Allein schon das Betreten der Dachfläche kann zu schweren Schäden an der Dacheindeckung führen (die man meist nicht einmal bemerkt). Eine unsachgemäß ausgeführte Moosreinigung am Dach stellt also auch für das Dach und seine Dichtigkeit ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar.

Über die Unfallgefahren muss man hier kein Wort verlieren: wer sich nicht geübt auf dem Dach bewegt, setzt sich selbst großen Gefahren aus. Das Wissen über eine ausreichende Eigensicherung fehlt meist, die tatsächlichen Gefahren werden von vielen Laien meist unterschätzt. Vom gesparten Geld hat man wenig, wenn man vom Hausdach gefallen ist.

Zuguterletzt kann man die Arbeit des Fachmanns als sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistung“ auch noch von der Steuer absetzen – man zahlt am Ende also nur wenig wirklich selbst. Da lohnt sich das Risiko fürs Selbermachen wirklich nicht.

Was kostet eine professionelle Dachreinigung?

Wie teuer eine Dachreinigung beim Fachmann kommt, lässt sich pauschal nicht sagen. Das hängt unter anderem auch davon ab, wen man damit beauftragt und wie es auf dem Dach aussieht.

Ein Betrieb im Dachdeckerhandwerk wird sicherlich höhere Stundensätze für die Arbeiten verlangen, dabei aber möglicherweise auch gleich noch einige notwendige Reparaturen durchführen können, was die höheren Kosten möglicherweise zumindest teilweise wieder wettmacht. Das muss man allerdings im Einzelfall beurteilen.

Bei den meisten auf Dachreinigungen spezialisierten Anbietern können Sie grob von Kosten zwischen rund 5 EUR pro m² und rund 20 EUR pro m² Dachfläche ausgehen. Entscheidend für die Kosten ist dabei:

  • wie groß die Dachfläche insgesamt ist (bei größeren Flächen wird es meist im Verhältnis günstiger)
  • wie viel Moos auf dem Dach ist
  • mit welcher Methode die Moosreinigung vom Dach durchgeführt wird
  • welche weiteren Leistungen noch erbracht werden (Versiegelung, Dachbeschichtung oder Farbbeschichtung des Dachs, etc.)
  • Dachneigung und Dachgeometrie am Dach
  • Zugänglichkeit der Dachfläche

Für eine mikrobielle Entfernung werden von den meisten Anbietern zwische 5 und 10 EUR pro m² verlangt, dazu können gegebenenfalls aber weitere Kosten kommen.

Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Haustürgeschäfte (mit sogenannten „Dachhaien“) abschließen, die oft an der Haustür besonders günstige Bedingungen anbieten und – im eigenen Geschäftsinteresse – angeblich vorhandene Schäden deutlich übertrieben und dramatisch darstellen („Sie müssen sofort handeln, sonst fällt Ihnen das Dach zusammen“.) Davon kann man getrost Abstand nehmen, man hat mit Sicherheit auch nach der Ablehnung immer noch ein (funktionierendes) Dach über dem Kopf.

Angesichts der Kosten stellt sich natürlich oft die Frage, überhaupt gleich eine komplette Neueindeckung des Dachs durchführen zu lassen. Das kann sinnvoll sein (Dacheindeckungen haben eine Lebensdauer von meist 30 – 50 Jahren), allerdings wird sich natürlich auch auf der neuen Dacheindeckung wieder Moos auf dem Dach bilden. Neue Ziegel auf dem Dach ersparen einem nicht die Moosentfernung. Das eigentliche Problem mit Moos auf dem Dach löst sich damit also nicht wirklich.

Fazit

Moos auf dem Dach ist eine ganz natürliche Sache – die Moosentfernung vom Dach aber kein so einfaches Unterfangen. Trotzdem sollte man sie möglichst durchführen (lassen).

Mit ungeeigneten Entfernungsmethoden richtet man oft viel mehr Schaden an, als zuvor bestanden hat – besonders als Laie. Die Moosentfernung von Dach und Fassade ist eine Aufgabe, die eindeutig in die Hände des Fachmanns gehört. Der kann das dann auch professionell und ohne Schaden anzurichten.

Die Kosten dafür sind immerhin steuerlich absetzbar, die Notwendigkeit zum Dachmoos entfernen ist oft zwingend. Wenn das Dach ohnehin schon älter ist, kann sich allerdings häufig auch eine komplett neue Dachdeckung lohnen. Was nicht heißt, dass einem das Dachmoos entfernen nach dem Neueindecken tatsächlich komplett erspart bleiben wird – das sollte man dabei auch bedenken.

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