Steintreppe pflegen

Steintreppe pflegen

Fordern Sie in nur 2 Minuten ein kostenloses Angebot an
Jetzt anfragen

Steintreppe pflegen – so machen Sie es richtig

Steintreppen aus Naturstein verleihen ihrer direkten Umgebung einen ganz besonderen, eleganten Anstrich. Damit das auch so bleibt, muss man Steintreppen allerdings auch richtig pflegen. Was Sie dafür tun sollten und wie sie es richtig machen, erfahren Sie ausführlich in unserem Ratgeber.

Wie pflege ich meine Steintreppe richtig?

Grundsätzlich gilt für die Streintreppe das Gleiche, das auch für einen Steinboden gilt: Neben der regelmäßigen Reinigung ist auch ein gewisses Maß an regelmäßiger Pflege erforderlich, damit die Steintreppe ihre hochwertige Optik behält.

Eine regelmäßige Reinigung ist wichtig, um aufgetretene Verschmutzungen möglichst sofort zu beseitigen. Auch um Flecken sollte man sich immer sofort kümmern, beim Steintreppe reinigen sollte man hier immer etwas achtsam sein. Stein wirkt zwar robust, ist im Hinblick auf Flecken und Verschmutzungen wegen seiner Offenporigkeit aber durchaus empfindlich.

Zwischendurch sollte, um die Steintreppe zu pflegen, auch immer wieder eine umfassende Grundreinigung stattfinden, und dabei die Treppe wirklich gründlich zu säubern.

Zwischen den Grundreinigungen und der regelmäßigen Unterhaltsreinigung sollten dann auch einzelne Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen stattfinden – bis hin zur umfassenden Sanierung, wenn der Stein der Treppe nach vielen Jahren seinen Glanz verloren hat. Der lässt sich aber durchaus sehr lange erhalten, wenn man beim Steintreppe pflegen alles richtig macht.

Welche Pflegemittel sind geeignet, um eine Steintreppe zu pflegen?

Bei der Wahl der Mittel zum Steintreppe pflegen sollte man unbedingt wählerisch sein – nicht jedes Hausmittel und nicht alle „Geheimtipps“ sind für die Treppe am Ende tatsächlich gut. Manches kann auf lange Sicht sogar schaden.

Zu den Dingen, die langfristig eher negative Effekte haben gehören unter anderem die bekannte Schmierseife, aber auch Dampf- und Hochdruckreiniger. Seifenlauge trocknet Naturstein über lange Sicht aus, versieht ihn mit einer schmierigen Schicht und macht beim Putzen überdies Schlieren. Dampfreiniger können die Steinoberfläche im Lauf der Zeit ebenfalls schädigen.

Säurehaltige Reinigungs- und Pflegemittel sollte man auf keinem Naturstein einsetzen, auch allzu scharfe Reinigungsmittel anderer Art sind tabu. Wer nicht nur mit klarem (am besten lauwarmem) Wasser reinigen möchte, kann einen hochwertigen Natursteinreiniger verwenden, dabei gibt es sowohl Wischpflege-Reiniger als auch Pflegemittel, die jeweils genau auf bestimmte Natursteinarten abgestimmt sind. Verwenden sollte man dabei nur, was für den eigenen Stein auch ausdrücklich als geeignet gekennzeichnet ist. Nur dann nimmt die Oberfläche der Treppenstufen auch wirklich keinen Schaden. Etwas anderes als genau auf die jeweilige Gesteinsart abgestimmte Natursteinreiniger sollten Sie beim Steintreppe reinigen möglichst nicht verwenden.

Für die umfassende Reinigung gibt es ebenfalls spezielle Grundreiniger für alle Natursteinarten. Mit ihnen bekommt man auch eventuelle verbliebene Reste von eingesetzten Pflegemitteln entfernt und kann die Steinoberfläche gründlich und pflegend säubern.

Die Steintreppe gleich von Anfang an mit einer Imprägnierung zu versehen kann helfen, sich viel Aufwand beim Streintreppe reinigen zu ersparen und gleichzeitig die Steintreppe wirksamer vor Flecken und Verschmutzungen zu schützen.

Wie bekomme ich meine Steintreppe wieder glänzend?

Besonders bei poliertem Naturstein verschwindet im Lauf der Jahre meist ein wenig der Glanz der Stufen der Treppe. Um den wiederzubeleben, gibt es aber durchaus Mittel.

Sehr hilfreich ist oft schon der Einsatz von Farbvertiefern, um die Steintreppe zu pflegen. Sie können die Farbe des Natursteins wieder besser und strahlender zur Geltung bringen. Vielfach enthalten auch Wischpflegemittel für Natursteine eine jeweils abgestimmte farbvertiefende Komponente.

Schichtenbildende Mittel kann man zum Steintreppe pflegen einsetzen, wenn sich bereits deutliche Abnutzungsspuren zeigen. Solche Mittel können die unschönen Spuren ein wenig überdecken und den Stein wieder glänzen lassen.

Ein gutes und meist sehr wirksames Mittel, um verlorenen Glanz wiederzugewinnen und gleichzeitig die Steintreppe zu pflegen, ist das Abreiben der Steinfläche mit Salmiakgeist und ein Nachpolieren mit Bohnerwachs. Das funktioniert im Übrigen auch beim Steinboden und bei allen Natursteinplatten ebenso gut.

Wie oft muss ich die Steintreppe pflegen?

Grundsätzlich gilt: ein Übermaß an Pflegemaßnahmen kann dem Stein genauso schaden, wie die Steintreppe nicht zu pflegen. Ein wenig Augenmaß ist also schon vonnöten.

Bei einer regelmäßigen Unterhaltsreinigung reicht eine umfassende Grundreinigung alle paar Monate meist aus, besonders wenn man für die Unterhaltsreinigung zusätzlich Wischpflegemittel verwendet.

Schichtenbildende Mittel sollte man nicht öfter als einmal im Monat zum Steintreppe pflegen anwenden, eher seltener – je nach Bedarf. Bei Pflegemaßnahmen mit anderen Mitteln sollte man sich immer nach der Häufigkeit richten, die der Hersteller des Mittels empfiehlt.

Wann reicht die Steinpflege nicht mehr, wann muss meine Steintreppe renoviert werden?

Wenn viele Jahre des Gebrauchs an der Steintreppe nicht spurlos vorübergegangen sind, wird es Zeit, über eine Renovierung nachzudenken. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

In vielen Fällen kann man eine Steintreppe abschleifen, punktuelle Beschädigungen kann der Fachmann oft durchaus noch gut ausbessern und so die Steintreppe wieder fast wie neu aussehen lassen. Gegebenenfalls kann man die Steintreppe auch streichen.

Das Überbauen der Treppe mit verschiedenen Materialien ist eine weitere Möglichkeit, die aber oft der hochwertigen Treppenoptik nicht gerecht wird – es gibt meist bessere Möglichkeiten, eine Steintreppe zu renovieren.

Wenn Sie gerade überlegen, eine Steintreppe für den Garten zu bauen, sollten Sie genau überlegen, welche Gesteinsarten für die von Ihnen beabsichtigte Nutzungsart am besten geeignet sind. Granit und Sandstein sind die Klassiker, Kalkstein und andere Natursteinarten können aber durchaus ebenfalls in Frage kommen. Die Oberfläche sollten Sie auf jeden Fall mit einer Imprägnierung versehen lassen, um die Treppe im Außenbereich besser vor Nässe und Verschmutzung zu schützen. Versiegelungen können nachteilig sein, weil sie einerseits dampfdiffusionsdicht sind und andererseits besonders bei feuchtem Wetter die Rutschgefahr auf der Steintreppe beträchtlich erhöhen können. Holen Sie sich am besten Rat bei einem Fachmann. Ihre Steintreppe für den Garten können Sie übrigens mit etwas Geschick aus vorgefertigten Blockstufen und Setzstufen durchaus auch selbst aufbauen.

Fazit

Hochwertige Steintreppen zu pflegen ist ein Muss. Dabei sollte man durchaus wählerisch bei der Wahl der Pflegemittel sein und nicht allzu sehr auf verbreitete Hausmittel vertrauen – sie können vielen Natursteinarten schaden.

Neben regelmäßiger Unterhaltspflege und Reinigung sind auch spezielle Pflegemaßnahmen hilfreich, um die hochwertige Treppe lange schön und glänzend zu erhalten. Zeigen sich nach Jahren dann dennoch Abnutzungsspuren, gibt es durchaus Mittel, um den alten Glanz noch einmal wiederaufleben zu lassen. Auch die Steintreppe zu streichen oder eine Steintreppe umfassender zu renovieren kann manchmal angezeigt sein.

Bei der Überlegung zu einer neuen Treppe für den Garten sollten man vor allem darauf achten, welche Gesteinsart man wählt. Ein gleich von Anfang an aufgebrachter Schutz der Oberfläche ist außerdem immer empfehlenswert.

Please wait...
100% Zufriedenheit garantiert!
100% Zufriedenheit Garantiert

Wir arbeiten nur mit den besten! Wir prüfen Ihren Dienstleister auf Herz und Nieren. Bei uns ist genau ein Partnerbetrieb für sein Einzugsgebiet zuständig. Der Kunde ist in guten und nicht in vielen Händen. Keine Ausschreibung der Kundenanfragen an viele. Qualität statt Quantität.