Verfugen – Fugen verfüllen mit dem richtigen Fugenmaterial

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Das Verfugen nach einer gründlichen Hochdruckreinigung des Bodenbelags ist unerlässlich. Auch nach dem entfernen von Unkraut sind die Fugen und Zwischenräume oft leer und ausgespült. Ein nachfugen mit entsprechend geeigneten Fugenmaterial wird erforderlich, nicht zuletzt um die gereinigten Steine wieder gegenseitig zu festigen und ihnen den ursprünglichen Halt zurückzugeben. Doch welches Fugenmaterial ist wofür am geeignetsten?

Eine pauschale Aussage zum besten Fugenmaterial zum verfugen kann nicht getroffen werden. Die verschiedenen Unterbauten des Steinbelags schreiben jedoch vor, ob es eine wasserdurchlässige Fuge oder eine wasserundurchlässige Fuge sein muss. Da die meisten Betonpflastersteine in ungebundener Bauweise (mit dem Untergrund nicht fest verbunden) verlegt sind und Regenwasser durch die Fugen in den Untergrund versickern soll, kann hier ein günstiger Fugensand wie Brechsand oder Basaltmehl verwendet werden. Bei gebundener Bauweise sind Bodenbelag und Untergrund (meist Betonfundament) fest miteinander verbunden. Würde hier Regenwasser über die Fugen in den Untergrund gelangen, könnten Frostschäden und Ausblühungen entstehen. Damit dies nicht geschieht verwendet man dort wasserfeste Fugenmaterialien. Welches Material zum verfugen speziell in Ihrem Fall in Frage kommt, klären wir in einer kurzen Bestandsaufnahme.

Um die Festigkeit Ihres verbauten Belags auch nach der Steinreinigung zu gewährleisten, bieten wir das nachfüllen der Fugen standardmäßig zur gründlichen Reinigung mit an. Hierfür stehen uns mehrere Fugenmaterialien zur Verfügung.

Welches Fugenmaterial kommt zum Verfugen für Sie in Frage?

Mehr Infos zum einzelnen Fugenmaterial erhalten Sie durch klicken auf eine der drei Fugenmaterialien.

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Das verfugen bzw. richtige Fugenmaterial für eine Nachverfugung sollte sich an diesen Punkten orientieren:

  • Fugenbelastung
  • Untergrundbeschaffenheit (gebundene oder ungebundene Bauweise)
  • Wasserablauf (über Fugen, über Gully)
  • individuelle Ansprüche an das Fugenmaterial (Unkrautundurchlässig)
  • Fugengröße – Fugenbreite, Fugentiefe und Fugenmenge

Fugenmaterialbelastung

Das Fugenmaterial ist von Objekt zu Objekt unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Beispielsweise ist bei einer Garagenzufahrt mit einer Belastung bis zu 7,5 Tonnen zu rechnen, wohin gegen ein gepflasterter Gartenweg rund um ein Haus lediglich für eine Fußgängerbelastung ausgelegt werden muss.

Untergrundbeschaffenheit

Verschiedene Untergrundaufbauten entscheiden darüber, ob das Fugenmaterial dauerhaft wasserdurchlässig oder wie bei Betonuntergründen wasserdicht sein sollte.

individuelle Ansprüche

haltbar, preisgünstig, unkrauthemmend, all das sind individuellen Anforderungen an das Fugenmaterial und sollten feststehen um eine richtig Wahl zu treffen.

Fugengröße – Fugenbreite, Fugentiefe, Fugenmenge

Die Stärke des Bodenbelags legt die maximale Tiefe der Fuge fest, zusammen mit der Fugenbreite ergibt sich die Fugengröße. Da beispielsweise nicht jedes Fugenmaterial bei einer Fugenbreite von unter 3 mm verarbeitet und eingebracht werden kann, muss hier je nach Beschaffenheit unterschieden werden. Die Fugenmenge (m³) bzw. der Bedarf an Fugenmaterial errechnet sich anhand der Flächengröße des Bodenbelags, des Plattenformats, der Fugenbreite und Fugentiefe. Hierzu gibt es von Seiten der Hersteller Verbrauchstabellen zu den unterschiedlichsten Fugenmaterialien.