Iragna Granit

Beim Iragna Granit handelt es sich um eine Granitsorte aus der Schweiz. Ihren Namen bekam sie vom Herkunftsort, einem kleinen Dörfchen in der Gemeinde Riviera im Kanton Tessin. Das gleichnamige Tal, das Val d’Iragna ist heute ein wilde, raue Schlucht, nachdem dort die früher blühende Alpwirtschaft bereits vor vielen Jahrzehnten aufgegeben wurde. In den Steinbrüche wird dagegen bis heute aktiv gearbeitet.

Geologische Zuordnung

In den das Tal umgebenden Gebirgsmassiven findet sich dabei eine einzigartige, grau-silbrige Granitvariante, die vor allem wegen ihrer Optik in der Schweiz, ihrem Herkunftsland, aber auch weit darüber hinaus sehr geschätzt wird. Im Handel findet sich der Naturstein daneben auch häufig unter der Bezeichnung „Iragna Gneis“ oder „Sarizzo Iragna“, nach geologischen Kategorien handelt es sich dabei häufig um einen Paragneis, also ein metamorphes (umgewandeltes) Gestein, das wie Granit besonders reich an Feldspat, Quarz und Glimmer ist, aber häufig noch einige Nebenminerale enthält. Das zugehörige Ausgangsgestein sind dabei Sedimentgesteine (keine Granite).

Aussehen, Eigenschaften und Anwendung

Typisch für alle Iragna Granite sind die sehr einheitliche, gleichmäßige Optik und die elegant wirkenden, weiß-grauen Farbnuancen bei diesem Naturstein. Die technischen Eigenschaften ähneln dabei „echtem“ Granit sehr stark: sehr hohe Druckfestigkeit, enorme Widerstandsfähigkeit und Abriebfestigkeit. Wie „echter“ Granit ist auch der Iragna Granit relativ gut säurefest und eignet sich daher für sehr viele, auch hoch beanspruchte Arbeitsbereiche, wie etwa Küchenarbeitsplatten.

Fast alle Arten von Oberflächenbearbeitungen sind möglich, besonders beliebt ist der Naturstein mit einer geflammten Oberfläche. Weithin bekannt und besonders beliebt sind hier die von P. de Zanet (dezanet.ch) angebotenen Bodenplatten mit geflammter Oberfläche.

Reinigungs- und Pflegetipps

Für die Reinigung und Pflege gelten praktisch die gleichen Voraussetzungen wie für „echte“ Granite auch. Auf aggressive und besonders auf säurehaltige Reiniger sollte man wie bei Granit hier lieber verzichten, auch wenn der Stein grundsätzlich säurebeständig ist. Bei polierten Steinvarianten sollte auch auf kratzende Reinigungsgeräte möglichst verzichtet werden.

Imprägnierungen sind empfehlenswert, vor allem in verschmutzungsanfälligen und viel benutzten Bereichen (Küchenarbeitsplatte, Flure, etc.). Sowohl für die Pflege als auch für die Fleckenentfernung sollte man bei Iragna Granit auf speziell für diese Steinsorte (Paragneis) ausgelegte Produkte im Fachhandel zurückgreifen.

Fazit

Iragna Granit ist ein für das Tessin typischer Stein – was man in vielen umgebenden Ortschaften bereits am Ortsbild gut erkennt. Auch wenn es sich eigentlich um einen Paragneis handelt, der aus der Umwandlung von Sedimentgesteinen entstanden ist, ist der Naturstein in seiner Zusammensetzung und seinen technischen Eigenschaften Granit sehr ähnlich – und steht im in Sachen Robustheit, Widerstandfähigkeit und Belastbarkeit in nichts nach.

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