Oleophobieren

So, wie man bei bestimmten Materialien eine Hydrophobierung aufbringen kann, um sie wasserabweisend und nicht mehr saugfähig zu machen, kann man Materialien auch oleophobieren, um der Oberfläche ölabweisende Eigenschaften zu verleihen.

Anwendungsmöglichkeiten

Durch eine Oleophobierung wird etwa die Oberfläche von Teppichen so verändert, dass sie an Schuhen anhaftenden Schmutz und Öl nicht mehr aufsaugen, der Teppich wird dann so nicht mehr beschädigt. Auch Textilien kann man auf diese Weise behandeln. Dabei wird nicht nur das Eindringen von Ölen in die Fasern verhindert, sondern auch von allen ölverwandten Stoffen.

Auch bei Küchenarbeitsplatten kann man durch das Oleophobieren verhindern, dass Öle und Fette in empfindliche Stein-Flächen eindringen und dort dann unschöne Flecken bilden, die nur schwer wieder zu entfernen sind.

In einigen Anwendungsbereichen und bei einigen Baustoffen wird das Oleophobieren auch für andere Zwecke eingesetzt. Bei Fassaden sorgt die oleophobe Fläche etwa dafür, dass der Untergrund sich nur sehr schlecht für Graffiti eignet, das dort dann kaum haften bleibt.

Oleophobierungsmittel

Geht es nur um eine Oleophobierung, werden meist stark polare chemische Verbindungen eingesetzt. Diese Verbindungen sind allerdings oft wasserlöslich. Ist die entsprechende Oberfläche zusätzlich auch Wasser ausgesetzt, verwendet man meist kombinierten hydro- und oleophobe Mittel, gewöhnlich Fluorcarbonverbindungen. Sie sind in der Lage, sowohl Öl als auch Wasser von der Oberfläche fernzuhalten.

Fazit

Besonders wenn man Natursteine mit großen, offenen Poren hat (das sind die meisten im Innenbereich verwendeten Steine, durch Polieren werden die Poren dann noch weiter geöffnet), sollte man über eine Oleophobierung nachdenken. Fettflecken – etwa auf Granit-Küchenarbeitsplatten – sind kaum mehr zu entfernen und können über Jahre sichtbar bleiben.

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