Terrasse winterfest machen

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Terrasse winterfest machen – das ist alles nötig

Seit den letzten Jahren scheint es ohnehin immer nur mehr sehr kurz Winter zu geben- und die Tage, die wir bei Minusgraden in kuschelige Pullis stimmungsvoll umgeben von Tannenzweigen drinnen verbringen, sind meist nur noch wenige. Was nun aber nicht heißt, dass die Terrasse im Winter auch nichts zu leiden hat. Ein wenig Unterstützung für die (wenn auch nicht so sehr) kalten Tage braucht sie trotzdem. Wie Sie Ihre Terrasse am besten winterfest machen, erfahren Sie ausführlich in unserem Ratgeber.

Vor welchen Schäden muss ich meine Terrasse im Winter schützen?

Beginnen sollte man mit den Wintervorbereitungen nicht erst beim ersten Frost. Ein wenig vorher sollte man schon aktiv werden, damit die Terrasse den Winter gut übersteht.

Dazu gehört, dass man seinen Pflanzenbestand auf der Terrasse einmal trennt: winterharte Pflanzen – wie Efeu – können Minusgraden im Außenbereich trotzen, auch immergrünen Pflanzen kann der Winter oft nicht viel anhaben. Alle Pflanzen, die nicht so wetterfest sind, sollten an einen Ort übersiedeln, der frostsicher ist, wo sie in der kalten Jahreszeit in einem Kübel überwintern. Die meisten Kübelpflanzen gehören meist nicht zu den winterharten Sorten und sind nicht so ganz wetterfest und hart im Nehmen, wie der Efeu (dem man das oft gar nicht zutraut – er hält das aber gut aus).

Wenn dann die Gartenmöbel draußen unter der Überdachung oder im etwas wärmeren Keller stehen, der Gartenkamin ausreichend eingepackt ist und alles soweit winterfertig ist, sollte man sich noch ein wenig Gedanken um die Terrasse im Winter machen. Speziell um den Terrassenboden.

Wie kann ich meine Terrasse winterfest machen?

Vor dem Einbruch des ersten Frosts sollte man seine Terrasse auf jeden Fall noch einmal gründlich reinigen, Algen und Moos entfernen, Terrassen aus Naturholz sollte man am besten noch einmal ölen.

Auch dem Terrassenunterbau sollte man dabei etwas Beachtung schenken. Die Tragschicht einer Terrasse, die unterhalb vom Terrassenbau liegt und meist aus einer Schotterschicht mit verschiedener Körnung besteht, sollte so angelegt sein, dass sich dort kein Wasser sammeln kann. Das würde sonst nämlich gefrieren, sich dabei ausdehnen – und könnte dann den Unterbau der Terrasse beträchtlich schädigen, wenn es zu einem solchen Auffrieren kommt. Eigentlich sollten Terrassentragschichten schon frostfrei gründen, um so etwas prinzipiell zu vermeiden, aber das ist in der Praxis sehr häufig nicht der Fall und eigentlich auch nicht zwingend notwendig, solange Wasser noch ausreichend abläuft.

Betonsteine auf der Terrasse sind im Allgemeinen (wenn richtig verlegt) frostsicher und sogar tausalzbeständig – um die muss man sich also keine Sorgen machen. Bei Naturstein auf der Terrasse im Winter muss man allerdings etwa genauer hinsehen.

Wie schütze ich meine Natursteinterrasse vor Frostschäden?

Natursteinterrassen sollten idealerweise frostsicher sein – dafür ist die Steinauswahl, aber auch die Verlegeweise ganz entscheidend.

Wenn man sich nicht ganz sicher ist oder Zweifel hat, sollte man den Naturstein sicherheitshalber vor dem Winter noch einmal gründlich vom Fachmann begutachten lassen und überprüfen, ob ein Frostrisiko besteht. Gegebenenfalls kann man dann immer noch entsprechende Schutzmaßnahmen für die Terrasse im Winter einleiten, um allzu große Schäden zu vermeiden.

Bei Kalksteinen gibt es immer sogenannte „Schwächezonen“, das sind Toneinlagerungen, die man sich immer genau ansehen muss. Wenn hier nicht hundertprozentig fachgerecht verlegt wurde, gibt es genau an diesen Stellen möglicherweise „Frostbrüche“ auf der Terrasse im Winter.

Bei allen anderen Steinsorten kommt es vor allem auf die Verlegung an – auch bei dem sonst eher empfindliche Travertin.

Schützen Imprägnierung und Versiegelung Naturstein vor Frostschäden?

Der Gedanke, Terrassen vor Winter-Einbruch noch schnell zu versiegeln oder zu imprägnieren, um Frostschäden zu vermeiden, taucht bei vielen immer mal auf.

Was zunächst logisch klingt, hat im Prinzip mit dem Wasseraufnahmevermögen gar nicht so viel zu tun. Natürlich sind Steine, die viel Wasser aufnehmen prinzipiell gefährdeter – wichtig ist aber, wie viel Wasser sie tatsächlich wieder abgeben können. Und dass das ausreichend ist, dafür sorgt die richtige Verlegung.

Imprägnieren kann aber natürlich nicht schaden, um Verschmutzungen über den Winter eher gering zu halten.

Fazit

Neben den Terrassenmöbeln, den Pflanzen auf der Terrasse und allem anderen sollten man kurz einmal auch an die Terrasse selbst denken – vor allem an den Unterbau und das Wasserableitvermögen der Steine. Davon hängt das Risiko für Frostschäden nämlich vor allem ab.

Wer sich nicht sicher ist, sollte hier am besten den Fachmann die Terrasse vor dem Winter auf fachgerechte Verlegung und bestehende Risiken noch einmal kurz begutachten lassen – damit der Terrasse im Winter nichts passiert.

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