Dusche aus Naturstein

Naturstein Dusche reinigen

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Ihre Naturstein-Dusche richtig reinigen und pflegen

Keine Frage: Mit Naturstein verkleidete Duschen und Bäder aus Naturstein sind wunderschön – und sehr elegant. Dafür muss man allerdings auch etwas mehr Zeit in die Reinigung und Pflege investieren, wenn man Naturstein im Bad hat. Und man muss vor allem eines: richtig reinigen. Welche Fehler Sie beim Reinigen der Naturstein Dusche auf keinen Fall begehen sollten, und wie man solche Duschen richtig pflegt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.

Naturstein im Bad – was muss ich beim Reinigen beachten?

Ob Granit, Sandstein oder Schieferfliesen: Stark säurehaltige Reiniger sind in jedem Fall tabu. Das muss besonders bei hoher Wasserhärte und sich entsprechend schnell und deutlich breit machenden Kalkspuren beachtet werden.

Bei hartem Wasser im Haushalt setzt sich schnell Kalk an den verschiedensten Oberflächen ab. Davon betroffen ist nicht nur die Dusche selbst, sondern meist auch die Waschtischplatte und die Bodenfliesen, wenn es sich um ein komplettes Naturstein-Bad handelt.

Um Kalkspuren weitgehend zu vermeiden hilft dabei nur eines: Die Naturstein Dusche nach jedem Kontakt mit Wasser gründlich trockenwischen. So lässt sich weitgehend vermeiden, dass sich überhaupt Kalkränder bilden. Auf den Einsatz von handelsüblichen Kalkreinigern sollte man komplett verzichten! Das gilt im Übrigen ebenso für den Waschtisch und Bodenfliesen aus Naturstein.

Im übrigen sind die meisten Natursteine auch relativ empfindlich gegenüber starken Laugen, also den Mitteln von der genau gegeünberliegenden Seite des pH-Spektrums. Abgesehen davon, dass solche Mittel Kalk ohnehin meist nicht lösen, sollte man sie auch zum Reinigen von gewöhnlichem Schmutz beim Naturstein Dusche putzen generell nicht einsetzen.

Ein sehr gutes und fast neutrales Mittel, um Schmutz und leichtere Kalkbeläge von Natursteinen zu bekommen, ist destilliertes Wasser. Daneben sollte man aber immer nur spezielle Reiniger, die für den jeweiligen Stein wirklich geeignet sind, einsetzen. Auch auf stark scheuernde oder kratzende Reinigungsgeräte sollte man tunlichst verzichten.

Tipp: Polierte Steinoberflächen sind noch empfindlicher, da durch das Polieren die Poren des Steins noch weiter geöffnet werden. Bei falscher Reinigung kann überdies der Glanz stark abstumpfen. Seien Sie hier also ganz besonders vorsichtig.

Wenn Kalk ein übergroßes Problem in Ihrem Haushalt ist, können Sie natürlich auch über eine Wasserenthärteranlage für den Haushalt als Vorbeugungsmaßnahme nachdenken – das erspart Ihnen unter Umständen dann auch viel Arbeit beim Naturstein Dusche reinigen und bringt auch einige weitere Vorteile.

Duschwand nicht vergessen

Beim regelmäßigen Reinigen sollte man auch die Duschwand nicht vergessen, die bei vielen Naturstein Duschen aus Glas besteht. Auch sie sollte nach jeder Benutzung der Dusche immer gründlich abgezogen und getrocknet werden, damit sich auf dem Glas keine unschönen Spuren oder Kalkränder bilden, die danach nur mit viel Aufwand wieder zu entfernen sind.

Wie pflege ich meine Naturstein-Dusche richtig?

Natursteine sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie besitzen. Jeder Stein hat seine ganz besonderen Eigenheiten. Bei der Pflege von Naturstein Duschen muss man darauf unbedingt Rücksicht nehmen.

Regelmäßige Reinigung und ein Nachtrocknen der Steinoberfläche nach jedem Kontakt mit Wasser sind die grundlegenden Pflege-Maßnahmen, auf die Sie bei Naturstein im Bad auf keinen Fall verzichten dürfen. Sie gelten für alle Arten von Naturstein, wenn es sich um ein Vollmaterial handelt – egal ob Granit, Schiefer, Kalkstein, Sandstein oder einer anderen hochwertigen Steinsorte wie Marmor.

Schichtenbildende Pflegemittel sollte man dabei immer nur verwenden, wenn die Steinoberfläche bereits angegriffen ist und deutliche Abnutzungsspuren aufweist – als Pflegemittel für neue Steine und noch optisch gut erhaltene Steine sind sie nicht geeignet.

Mittel, die Farbvertiefer enthalten, kann man gut einsetzen – allerdings nur, solange sie nach Herstellerangaben ausdrücklich für die jeweilige Steinsorte geeignet sind. Sie sind unbedenklich und können helfen, die Optik der Natursteinfläche, die durch das Natursteindusche putzen über lange Zeit hinweg zwangsläufig leidet, noch länger optisch eindrucksvoll erhalten.

Steine, die ihren Glanz verloren haben und schon ein wenig abgestumpft sind, kann man auch durch das Abreiben mit Salkmiak-Geist und das nachfolgende Polieren mit Bohnerwachs wieder glänzend bekommen. Zu oft sollte man allerdings auch dieses Mittel nicht einsetzen.

Naturstein imprägnieren oder versiegeln?

Unversiegelter Naturstein hat immer eine poröse Oberfläche, aus diesem Grund dringen Wasser und Reinigungsmittel immer unter die Steinoberfläche ein – und richten dort unter Umständen Schaden an. Imprägnieren und Versiegeln kann das unterbinden – dabei gibt es allerdings einen wichtigen Unterschied.

Imprägnierungen verhindern nicht, dass sich auf der Oberfläche der Natursteinplatte Kalkränder bilden. Imprägniermittel arbeiten unterhalb der Steinoberfläche und verhindern, dass zu viel Wasser und Schmutz eindringt. Nur Versiegelungen bilden eine „echte“ Schutzschicht, die den Stein dann zusätzlich auch etwas unempfindlicher gegen schärfere Reinigungsmittel machen kann (dennoch sollte man mit Brutal-Reinigern nie an Naturstein gehen, Versiegelung oder nicht).

Dabei ist außerdem zu beachten, dass durch das Naturstein Dusche versiegeln in manchen Fällen beim Duschboden die Rutschgefahr deutlich höher werden kann. Das kann ein Problem darstellen, das sich aber durch die Auswahl eines geeigneten Versiegelungsmittels und gegebenenfalls weitere Maßnahmen vermeiden lässt.

Am besteh holt man hier den Rat eines Fachmanns ein – und lässt ihn die Versiegelung oder Imprägnierung auch gleich fachlich korrekt aufbringen. So vermeidet man Schäden und spätere, unliebsame Rutsch-Überraschungen.

Fazit

An einen wirksamen Schutz der Naturstein Dusche und an den Aufwand für das spätere Reinigen sollte man schon beim Einbau denken – und die Naturstein Dusche gleich imprägneren oder versiegeln lassen. Das Gleiche gilt auch für die Waschtischplatte oder Fliesen aus Naturstein im Bad.

Darüber hinaus sind regelmäßiges Reinigen und gewohnheitsmäßiges Nachtrocknen nach Wasserkontakt ein Muss bei jeder Naturstein Dusche, egal welches Steinmaterial verbaut wird. Auf scharfe, scheuernde und besonders auf saure Reinigungsmittel sollte man dabei unbedingt verzichten – für jeden Stein gibt es spezielle Reiniger und auch Kalkreinigungsmittel für den Notfall.

Geeignete Pflegetipps für die jeweilige Steinsorte und Oberflächenbeschaffenheit erhält man beim Fachmann – der kann dann auch passende und genau geeignete Produkte empfehlen.

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