Planetenschleifmaschine

Der Schleifbereich einer Planeten Schleifmaschine besteht aus einem großen Grundkörper und drei „Satelliten“, das sind kleinere, daneben liegende Schleifkörper. Der Grundkörper, der den großen Haupt-Schleifteller (Drehteller) der Maschine darstellt, dreht sich dabei in genau entgegengesetzter Richtung zu den kleineren Satelliten-Schleiftellern der Planetenschleifmaschine, die rund um ihn liegen. Dadurch werden auftretende Querkräfte beim Schleifen wirkungsvoll vermindert, es entsteht eine höhere Präzision und zudem wird der Druck sehr gleichmäßig verteilt.

Adaptersysteme mit magnetischen Aufnahmetellern ermöglichen bei vielen hochwertigen Maschinen ein sehr einfaches Montieren von Diamantwerkzeugen und dienen gleichzeitig auch als Schnellwechselvorrichtung bei der Planeten Schleifmaschine. Bei einigen Geräten können auch direkt Magnet-Schleifsegmente nach Wahl auf einem vorhandenen Trägerteil montiert werden. Qualitätsmerkmale wie Edelstahldeckel bei der Absaugvorrichtung findet man meist nur bei teuren Qualitätsherstellern.

Einsatzbereich, Anwendung

Eine Planetenschleifmaschine wird überwiegend zum Begradigen von Flächen und zum Vorbereiten oder zum Polieren von Böden eingesetzt. Dabei ist das Schleifen von Böden aus Marmor, Granit oder Platten aus anderen Natursteinen sowie auch von Estrich- und Betonbelägen möglich. Kleinere Varianten der Planeten Schleifmaschine (rund 50 kg) gibt es auch zum Schleifen von Holzböden.

Je nach Zustand des Bodens können für diese Zwecke aber auch andere Schleifmaschinen als die Planetenschleifer (z. B. Einscheibenschleifmaschinen) eingesetzt werden – das muss immer anhand der Aufgabenstellung und den vorhandenen Gegebenheiten entschiedenen werden. Alle Arten von Schleifmaschinen gibt es zudem in unterschiedlichen Größen für jeweils unterschiedliche Einsatzzwecke.

Planetenschleifmaschine selbst einsetzen?

Auch beim Kauf von Produkten günstiger No-Name-Hersteller aus China ist eine Planetenschleifmaschine immer noch enorm teuer – für den Selbsteinsatz lohnt sich also nur ein Leihen der Maschine. Abgesehen davon, dass es nur bei wenigen Lieferanten überhaupt entsprechende Mietangebote gibt, liegen auch die Mietkosten für einen Planetenschleifer meist sehr hoch (deutlich höher als etwa für gewöhnliche Parkettschleifmaschinen). Zusätzlich müssen zum Mietpreis dann auch noch Transport- und Versicherungskosten und Kosten für die Abnutzung (Schleifscheiben) gerechnet werden.

Viel wichtiger ist allerdings, dass zum Schleifen natürlich jede Menge Fachkenntnis erfordert und Arbeiten mit einer Planeten Schleifmaschine nicht so einfach von Laien durchgeführt werden kann. Wenn solche Schleifarbeiten anfallen, arbeitet der Profi mit optimal für die Aufgabe ausgelegtem Gerät meist um ein Vielfaches schneller und sauberer, vor schweren (und im Nachgang teuren) Fehlern braucht man sich dann nicht zu fürchten.

Schleifarbeiten auf Beton, Estrich und erst recht natürlich auf wertvollen Naturstein-Belägen sollte man immer dem Profi überlassen.

Fazit

Einen größeren Abtrag und gleichzeitig ein saubereres Schleifbild lässt sich oft mit Planetenschleifmaschinen erzielen. Ob ein Einsatz einer solchen Schleifmaschine sinnvoll ist, hängt aber immer von den Gegebenheiten vor Ort, vom Zustand des Bodens und der jeweiligen Schleif-Aufgabe ab, die sich stellt. Schleifarbeiten in solchen Maßstäben sollte man dann aber ohnehin immer Profis überlassen.

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